Re:Rooted
Tanz und kulturelle Identität
Empowerment through embodied heritage
RE:ROOTED ist eine Workshop- und Veranstaltungsreihe rund um Tanz, Kultur und Gemeinschaft. An drei Terminen laden Künstler:innen und Pädagog:innen dazu ein, unterschiedliche Tanzstile kennenzulernen, gemeinsam zu tanzen und ins Gespräch zu kommen.
Im Mittelpunkt stehen Tanzformen wie Bellydance, Hip Hop oder Ausdruckstanz – ihre Geschichten, ihre Entwicklung und ihre Bedeutung für Menschen und Communities heute. Workshops, Battles, Gespräche und Performances schaffen Raum für Austausch, neue Perspektiven und gemeinsame Bewegungserfahrungen.
Die Reihe richtet sich an Interessierte mit und ohne Tanzerfahrung und möchte Tanz als lebendige Kultur für alle erlebbar machen.
Die Veranstaltungen sind kostenlos!
Re:Rooted #1
Körper, Ausdruck, Widerstand
Workshop | sa., 20.06.2026 | 15:00 – 17:30 Uhr
Dozentinnen: Mónica García Vicente (Choreographie) & Meryem Ebru Öz (Schauspiel)
Live-Musik: Janna Berger
Veranstaltungsort:
in der Eilenriede, unter freiem Himmel
Treffpunkt: 14:45 Uhr
am Stadtteilzentrum Lister Turm, Haupteingang |
Walderseestraße 100 | 30177 Hannover
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WICHTIG!!
Aufgrund des heißen Wetters findet der Workshop statt im:
tanzRAUM Faust | Zur Bettfedernfabrik 3 | 30451 Hannover
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Der Workshop ist kostenlos!
Für alle Interessierten mit und ohne Tanzerfahrung
Max. 30 Teilnehmer:innen
Anmeldung unter: info@moveyourtown.com
Der Ausdruckstanz der frühen Moderne – geprägt von Künstlerinnen wie Mary Wigman – verstand Tanz als radikales Mittel persönlicher und gesellschaftlicher Ausdruckskraft.
Dieser Workshop knüpft an diese Tradition an und fragt, wie sich Ausdruck, Körper und Theater im Tanz bis heute weiterentwickelt haben. Feministische und postmigrantische Perspektiven eröffnen neue Zugänge zu Körper, Stimme und Bewegung.
Der Workshop endet mit einer experimentellen Performance in der Eilenriede, bei der Tanz, Raum und Publikum miteinander in Dialog treten.
Mónica García Vicente (Choreographie) … Seit meinem vierten Lebensjahr lebe ich in der Tanzwelt. Tanz transportiert Gedanken und Gefühle, es ist eine Sprache ohne Worte. Eine Sprache, die weltweit gesprochen und verstanden wird.
Als Tänzerin und Choreographin übersetze ich die Innenwelten in Bewegung. Ich möchte, dass viele Menschen diesen Zugang zu sich selbst über den Tanz und ihren Körperausdruck bekommen.
Seit acht Jahren gestalte ich deshalb Tanzprojekte zur Partizipation und Integration, mit allen Altersgruppen und quer durch die Gesellschaft. Ich kooperiere dabei oft mit anderen Menschen aus meinem lokalen, regionalen und internationalen Netzwerk.
Meryem Ebru Öz (Schauspiel) … 1997 geboren in Hannover. Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Von 2021 bis 2025 am Thalia Theater Hamburg. Ab der Spielzeit 25/26 im Ensemble des Schauspiel Hannover.
Meryem spielte zudem bereits in diversen Film- und Fernsehproduktionen mit.
Sie erhielt verschiedene Auszeichnungen, u.a. 2025 den Grimme Preis mit der Serie “Festmachen”.
Foto: Joachim Gern
Janna Berger (Live-Musik) … ist Sängerin, Komponistin, Produzentin und Stimmbildnerin.
Sie studierte Jazzgesang in Hannover, erhielt mehrere Stipendien und war Frontsängerin, Songwriterin sowie Bandleaderin in verschiedenen Bandprojekten. Stilistisch bewegt sie sich zwischen Jazz, Pop und Klassik und arbeitet zudem seit über zehn Jahren als Stimmbildnerin.
2025 gründete sie gemeinsam mit Robin Alberding die Band Sergeant Cozy und veröffentlichte die Single „Cat“.
Seit 2020 arbeitet Janna als Komponistin, Live-Musikerin und Musikproduzentin für verschiedene Theater- und Performanceproduktionen, unter anderem mit dem Tilted Collective, dem Quartier Theater Hannover und Kollektiv ohne Konsens. In „How to Survive with Hildegard Knef“ von Tommy Wiesner ist sie zudem erstmals hauptsächlich als Schauspielerin zu sehen.
Neben ihrer künstlerischen Arbeit engagiert sie sich in der Musikvermittlung als Chor- und Workshopleiterin und lebt in Hannover.
Re:Rooted #2
Bellydance zwischen Tradition und Bühne
WORKSHOP | sa., 29.08.2026 | 12:00 – 15:00 Uhr
mit Elena Sapega (Dozentin, Dramaturgin), Andrea Fahed (Dozentin)
& Filiz Alheraki (Impulsvortrag, Diskussionsbegleitung)
Veranstaltungsort:
Freizeitheim Döhren | An der Wollebahn 1 | 30519 Hannover
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Der Workshop ist kostenlos & richtet sich an Frauen / SWANA Safer Space
– mit und ohne Tanzerfahrung
Max. 30 Teilnehmer:innen
TANZWORKSHOP, KURZVORTRAG & AUSTAUSCH
Bellydance ist weit mehr als unterhaltsamer Bühnentanz – er ist eine lebendige kulturelle Praxis mit vielfältigen regionalen Wurzeln.
Dieser Workshop widmet sich dem Spannungsfeld zwischen familiären Tanztraditionen der Herkunftskulturen und der Entwicklung des Bellydance als internationaler Bühnentanz.
Gemeinsam mit Tänzerinnen und Pädagoginnen aus unterschiedlichen Perspektiven werden Fragen von kultureller Aneignung, Orientalismus und postmigrantischer Identität diskutiert. Praxis, Austausch und Reflexion verbinden sich zu einem Raum, in dem Bellydance als Kunstform ebenso wie als kulturelle Erfahrung sichtbar wird.
Elena Sapega … ist Tanzpädagogin, Tänzerin und Kulturschaffende aus Hannover. Seit über 20 Jahren entwickelt und organisiert sie Kulturprojekte und verbindet dabei künstlerische Praxis mit interdisziplinärer Zusammenarbeit. Als Mitgründerin der Calaneya Dance Academy sowie Initiatorin zahlreicher Tanzproduktionen und Veranstaltungsformate setzt sie sich für hochwertige, zeitgemäße Tanzvermittlung und kulturellen Austausch ein. Seit 2004 arbeitet sie als Tänzerin, Choreografin und Dozentin für traditionellen, klassischen und zeitgenössischen Raqs Sharqi. In ihrer künstlerischen und wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt sie sich mit der kulturellen Entwicklung dieser Tanzform und schafft Räume für Austausch, Begegnung und neue Perspektiven auf Tanz und kulturelle Identität.
Foto: Michael Eichhorn
Andrea Fahed … ist Tänzerin, Performerin und Kulturschaffende aus Beirut (Libanon). Nach einem Studium der Psychologie und des Managements wandte sie sich 2021 dem zeitgenössischen Tanz zu. Ausgehend von ihren Wurzeln im Raqs Sharqi erforscht sie Bewegung als Ausdrucks- und Körpersprache. Als Mitgründerin des Beirut Physical Lab begleitet sie sowohl künstlerische als auch organisatorische Entwicklungsprozesse. Nach dem Dance Intensive an der Tanzfabrik lebt und arbeitet sie heute in Berlin.
Filiz Alheraki … ist Tanzpädagogin, Trainerin für Rassismuskritik und Empowerment sowie Kulturschaffende aus Hannover. Sie verfügt über einen Masterabschluss in Erwachsenenpädagogik und begleitet seit über zehn Jahren Bildungsprozesse zu den Themen Rassismuskritik, Diversität und Migration. Tanz versteht sie als Werkzeug für Selbstermächtigung, Gemeinschaft und gesellschaftliche Teilhabe. Gemeinsam mit Zaina Filah gründete sie habiba, eine Initiative und ein Studio, das Bewegung, Coaching und Community verbindet und insbesondere Frauen und Mädchen stärkt. In ihrer Arbeit verbindet sie politische Bildungsarbeit mit der transformativen Kraft von Tanz und schafft Räume für Begegnung, Selbstvertrauen und kollektives Wachstum.
Re:Rooted #3
START2DANCE Experience
so., 13.09.2026
WEM GEHÖRT DIE BÜHNE?
Ein Battle zwischen Wettbewerb, Begegnung und Sichtbarkeit.
In Kooperation mit dem Fuchsbau Festival
Mehr Infos folgen!
Eine Kooperation von
Wir danken unserem Förderer!